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La Chanson

„La chanson“ stellt Ihnen auf dieser Seite jeden Monat ein Chanson vor, von dem ich meine, dass es sich lohnt es anzuhören, sei es weil es einen aktuellen Bezug hat, sei es weil sein historischer oder sein gesellschaftskritischer Hintergrund interessant ist, oder sei es  weil es Poesie ist.

Das Chanson wird mit Erläuterungen versehen sein um etwas über die Entstehungsgeschichte des Liedes zu erfahren oder die Gründe, die den Autor bewegt haben das Chanson zu schreiben.

Den Mitgliedern der ÖFV, die über einen Internetanschluss verfügen, wollen wir automatisch den französischen Text des Chansons und seine deutsche Übersetzung zukommen lassen!

Mai 68 (Jean-Michel Caradec)

Il est cinq heures (Jacques Le Glou)

 

Im Mai jähren sich heuer die Ereignisse, die man ganz allgemein mit «die Unruhen des Mai 1968 » umschreibt, zum fünfzigsten Mal. Es war eine Bewegung, die nicht auf Frankreich beschränkt war, aber in Frankreich seine besondere Ausprägung erfahren hat.


Die Initialzündung für die anfänglich auf Studentenkreise beschränkten Unruhen war ein nichtiger Anlass : ein paar Studenten der Universität Nanterre waren verhaftet worden weil sie im Zuge einer Antivietnam-Demonstration die Fenster des Pariser Büro’s des „American Express“ eingeschlagen hatten.


Es sollen  hier nicht die Ereignisse des Mai 68 chronologisch aufgelistet werden, aber Ausgangspunkt der Ereignisse war sicher die angespannte wirtschaftliche Lage, die die gesellschaftliche Entwicklung zu blockieren schien und viele dazu brachte an den Zielen der konservativen Regierung eines Charles De Gaulle zu zweifeln. Andererseits war in Studentenkreisen, bei Jugendlichen und Schülern ein Interesse am Vietnam-Konflikt erwacht, an der Revolution in Kuba, an den politischen Ideen eines Mao-se-Tung, Ho Tschi Minh oder „Che“ Guevara.


Es kam bekanntermaßen zu Zusammenstößen mit der Polizei und den CRS, zur Errichtung von Barrikaden, zu Straßenschlachten und zu Streiks, die in kürzester Zeit ganz Frankreich lahmlegten. Die Unruhen griffen auf die Provinzen über. Es kam zur Verknappung von Benzin und Lebensmittel – und Ende Mai streikten schließlich zehn Millionen Arbeiter und Angestellte. Man rechnete mit einem Rücktritt des Generals, der aber über Rundfunk bekannt gab, dass er das Parlament auflösen werde.


Daraufhin kam es am 30. Mai auf der Place de La Concorde zu einer Massendemonstration der Gaullisten, angeführt von Intelektuellen wie André Malraux, Maurice Schumann und Francois Mauriac. Bei den Neuwahlen im Juni errangen die Gaullisten zum ersten Mal die absolute Mehrheit – und der Spuk war vorbei.
Tatsächlich zog aber die Revolte kulturelle, politische und ökonomische Reformen in Frankreich nach sich.


Und natürlich hat der Mai 68 seinen Niederschlag im Chanson gefunden, wenn auch nur ein einziges Chanson wirklich in den Maitagen entstanden ist. Die meisten sind in den Monaten danach geschrieben worden, oder sogar sehr viel später. Die Autoren reichen von Georges Brassens, über Léo Ferré, Francois Béranger, Dominique Grange, Georges Moustaki, Jean Ferrat, Jean-Roger Caussimon bis zu Gilbert Bécaud.
Stellvertretend für die vielen Chansons, die den Mai 68 behandeln, stelle ich Ihnen ein Chanson des sehr früh verstorbenen auteur-compositeur-interprète Jean-Michel Caradec vor, das auch Maxime Le Forestier gecovert hat : „Mai 68“.


Das zweite Chanson ist, ganz in der Tradition der Chansons, die sich einer bekannten Melodie bedienen um einen neuen Text zu transportieren, von dem Filmemacher Jacques Le Glou.


Er hat sich die Melodie des im März 68 erschienenen Chansons „Il est cinq heures, Paris s’éveille“ von Jacques Dutronc geliehen um die Ereignisse des Monats Mai Revue passieren zu lassen.

Die Interpretin ist Jacqueline Danno

 

Hier klicken um das Chanson zu hören! >>>

 

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Botschafter Gompertz bei seinem Vortrag zum Thema Afrika

 

10-Jahres-Feier der ÖFV im Palais Eschenbach

 

Botschafterin Plassnik und Botschafter Carré

 

Joanna Arrouas und Begleitung gestalteten den musikalischen Teil

 

Dank an Generalsektretärin Regine Kreuch für ihr Engagement und ihren Einsatz im Namen der ÖFV

 

 

Dominique Meyer und die Opernwelten von Paris und Wien

 

 

ÖFV-Präsident Dr. Sauer mit Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und Dr. Kurt Tiroch (Präsident der Österreichisch-Britischen Gesellschaft)