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La Chanson

„La chanson“ stellt Ihnen auf dieser Seite jeden Monat ein Chanson vor, von dem ich meine, dass es sich lohnt es anzuhören, sei es weil es einen aktuellen Bezug hat, sei es weil sein historischer oder sein gesellschaftskritischer Hintergrund interessant ist, oder sei es  weil es Poesie ist.

Das Chanson wird mit Erläuterungen versehen sein um etwas über die Entstehungsgeschichte des Liedes zu erfahren oder die Gründe, die den Autor bewegt haben das Chanson zu schreiben.

Den Mitgliedern der ÖFV, die über einen Internetanschluss verfügen, wollen wir automatisch den französischen Text des Chansons und seine deutsche Übersetzung zukommen lassen.

Les taches de rousseur

von

Mireille Darc (1970)

 

Wie viele französische Schauspielerinnen, so hat auch Mireille Darc sich am Chanson versucht. Ohne in der Aufzählung erschöpfend sein zu wollen, seien hier zitiert : Brigitte Bardot, Jeanne Moreau, Annie Girardot, Catherine Deneuve, Isabelle Adjani, Sophie Marceau, Francoise Dorléac, Anna Karina, Emmanuelle Seigner, Marion Cotillard, Fanny Ardant, Vanessa Paradis, Emmanuelle Béart und Charlotte Gainsbourg – deren Vater, der unsterbliche Serge Gainsbourg, nicht selten einigen der oben Genannten Chansons auf den Leib komponiert und geschrieben hat.


Mireille Darc ist am 28. August dieses Jahres in Paris gestorben. Sie ist 79 Jahre alt geworden. Sie war die filigrane, kühle und emanzipierte Blonde des französischen Films der sechziger und siebziger Jahre. Sie war in mehr als 70 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen.


Ihr Kinodebüt feierte sie 1960 mit „Les distractions“. Zu erwähnen wäre die Kriminalkomödie „Les barbouzes“ (1964) bevor sie 1966 mit der Hauptrolle in „Galia“ zu ihrem Typ gefunden hat.


Ihre erfolgreichsten Filme waren die weit über Frankreich hinaus bekannten Komödien  „Le grand blond avec une chaussure noire“ und „Le retour du grand blond“, beide Filme mit Pierre Richard. Unvergessen bleibt in diesen Kriminalkomödien ihr Rückendekolleté.


In die achtziger Jahre fielen eine Herzoperation, ein Verkehrsunfall mit schweren Verletzungen, die Trennung von Alain Delon und der Tod ihres ersten Ehemannes. Ihre Leinwandauftritte wurden seltener.


In den 1990er Jahren feierte Mireille Darc nochmals Triumphe, diesmal im französischen Fernsehen. Die Familiensaga „Les coeurs brûlés“ fand bis zu acht Millionen Zuschauer.


Mireille Darc wird eine Schauspielerin eines ganz besonderen Typs bleiben : groß, schlank, unnahbar, mit einem distanzierten aber verführerischen Lächeln – als wolle sie ihrem Spitznamen gerecht werden „La grande sauterelle“, auf deutsch „die große Heuschrecke“. Das war der Titel eines Film aus dem Jahr 1967, der allerdings hier unter dem Titel „Ein Mädchen wie das Meer„ gelaufen ist.


Das Chanson blieb ein Zeitvertreib, trotz Autoren wie Serge Gainsbourg oder wie bei dem nachstehenden Chanson Yves Simon, einem der wichtigsten auteur-compositeur-interprètes der sechziger-siebziger Jahre, dem wir Lieder wie „les gauloises bleues“, „les bâteaux du métro“, „rue de la Huchette“ oder „Abyssinie“ verdanken.

Für Mireille Darc schrieb und komponierte er 1969 „Les taches de rousseur –die Sommersprossen“.

 

Heinz-Christian Sauer

 

Hier klicken um das Chanson zu hören! >>>

 

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Botschafter Gompertz bei seinem Vortrag zum Thema Afrika

 

10-Jahres-Feier der ÖFV im Palais Eschenbach

 

Botschafterin Plassnik und Botschafter Carré

 

Joanna Arrouas und Begleitung gestalteten den musikalischen Teil

 

Dank an Generalsektretärin Regine Kreuch für ihr Engagement und ihren Einsatz im Namen der ÖFV

 

 

Dominique Meyer und die Opernwelten von Paris und Wien

 

 

ÖFV-Präsident Dr. Sauer mit Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und Dr. Kurt Tiroch (Präsident der Österreichisch-Britischen Gesellschaft)