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La Chanson

„La chanson“ stellt Ihnen auf dieser Seite jeden Monat ein Chanson vor, von dem ich meine, dass es sich lohnt es anzuhören, sei es weil es einen aktuellen Bezug hat, sei es weil sein historischer oder sein gesellschaftskritischer Hintergrund interessant ist, oder sei es  weil es Poesie ist.

Das Chanson wird mit Erläuterungen versehen sein um etwas über die Entstehungsgeschichte des Liedes zu erfahren oder die Gründe, die den Autor bewegt haben das Chanson zu schreiben.

Den Mitgliedern der ÖFV, die über einen Internetanschluss verfügen, wollen wir automatisch den französischen Text des Chansons und seine deutsche Übersetzung zukommen lassen!

Les comédiens (1960)

Avec un brin de nostalgie (2015)

von

Charles Aznavour (1960)

 

Am 8. Dezember 2017 wird Charles Aznavour ein einmaliges Konzert in der Wiener Stadthalle geben.


Als Hommage an diesen Ausnahmekünstler – Chansonniers, Autor, Komponist, Schauspieler – stellen wir Ihnen zwei Chansons von ihm aus zwei  Epochen vor, wie sie nicht unterschiedlicher sein können.


Charles Aznavour, geboren als Schahnur Waghinak Asnawurjan in Paris im Jahr 1924, hat im Lauf seiner Karriere, die ihn rund um die Welt geführt hat, fast 200 Millionen Platten verkauft. Klassiker wie „ la bohème“, „ la mamma“, „ que c’est triste Venise“,  „emmenez-moi“ ,  „ tu t’laisses aller“ oder „hier encore“  sind in viele Sprachen übersetzt worden.


Er hat in seinen Chansons die Homosexualität (comme ils disent ) ebenso an gesprochen wie den Drogenkonsum (l’aiguille), die Gleichberechtigung der Frau (le droit des femmes), das Schicksal von Auswanderern (l’émigrant), die Liebe einer Taubstummen (mon émouvant amour), das Schicksal von Kindern im Krieg (les enfants de la guerre) , die Sexualität in der Liebe (après l’amour) oder den Genozid an der Armenischen Bevölkerung (il sont tombés).


Aznavour’s erste Schallplattenaufnahmen stammen aus dem Jahr 1954. 1955 gelingt ihm mit seiner eigentümlichen Stimme der Durchbruch mit „sur ma vie“ – der Rest ist Geschichte.


Er verkörpert das was das französische Chanson ausmacht und sagt selbst . Ma seule fierté finalement est dans mon écriture, pas dans mon métier de chanteur. Tout le monde peut chanter, tout le monde ne peut pas écrire..


 Die Vitalität dieses heute 93jährigen Künstlers scheint umgebrochen und die junge Generation an Chansoninterprten zollt ihm Respekt. Zuletzt hat Zaz zusammen mit Aznavour den Klassiker „J’aime Paris au mois de mai“ interpretiert. Absolut hörenswert auch das Duo mit Grand Corps Malade : „ Tu es, donc j’apprends“.

1960 nimmt er eines seiner beschwingtesten Chansons auf : „les comédiens“. Der Erfolg war so groß, dass dieses Chanson 1963 als „générique“ zu dem Film „Scaramouche“ mit Gérard Barray Verwendung fand.


Die letzten  Studioaufnahmen von Aznavour sind noch keine zwei  Jahre alt. So entstand 2015 das von wehmütigen Erinnerungen getragene Chanson „avec un brin der nostalgie“.


Zuletzt ein Zitat dieses Patriarchen des Chansons :

« Je suis boulimique. Si j'arrête la scène, je meurs. Vous croyez que ça m'amuse de mourir ? J'y pense depuis l'âge de 15 ans. »

 

Heinz-Christian Sauer

 

Ich darf die Mitglieder der Österreichisch Französischen Vereinigung daran erinnern , dass sie zu Vorzugspreisen Karten für das Konzert von Charles Aznavour am 8. Dezember erwerben können (siehe Startseite der ÖFV-Homepage).

 

Hier klicken um das Chanson zu hören! >>>

 

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Botschafter Gompertz bei seinem Vortrag zum Thema Afrika

 

10-Jahres-Feier der ÖFV im Palais Eschenbach

 

Botschafterin Plassnik und Botschafter Carré

 

Joanna Arrouas und Begleitung gestalteten den musikalischen Teil

 

Dank an Generalsektretärin Regine Kreuch für ihr Engagement und ihren Einsatz im Namen der ÖFV

 

 

Dominique Meyer und die Opernwelten von Paris und Wien

 

 

ÖFV-Präsident Dr. Sauer mit Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und Dr. Kurt Tiroch (Präsident der Österreichisch-Britischen Gesellschaft)