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Liebe Mitglieder und Freunde der ÖFV
Chers membres et amis de l’association

Wie jedes Jahr um dieselbe Zeit darf ich mich an Sie wenden, um das abgelaufene Jahr kurz Revue passieren zu lassen und um Ihnen einen Ausblick auf das Jahr 2016 zu geben.

Ich hatte Ihnen im Jahr 2015 um diese Zeit ein unaufgeregtes Neues Jahr gewünscht – ein Wunsch, der wahrlich nicht eingetreten ist. Wenige werden sich das Ausmaß der eingetretenen Ereignisse vorgestellt haben. Wenn auch der Ukraine-Konflikt in den Hintergrund getreten ist und die Entwicklungen in Griechenland von den Flüchtlingsströmen überschattet worden sind, so ist es doch besorgniserregend zu sehen, wie nationale Interessen in den einzelnen europäischen Staaten die Konfliktlösungen beeinträchtigen.
Die Attentate in Paris im Jänner und im November des vergangenen Jahres haben Europa und die Welt erschüttert. Über die Webseite der ÖFV haben wir versucht, unser Mitgefühl mit der Pariser Bevölkerung zum Ausdruck zu bringen.
Mit Besorgnis ist festzustellen, wie die Angst der Bevölkerung in den einzelnen Ländern (gleichgültig, ob es die Angst vor dem Terror, dem wirtschaftlichen Abschwung oder der potentiellen Überfremdung durch Flüchtlinge ist) von nationalistischen, radikalen Kräften nicht nur genützt sondern sogar geschürt wird, um politische Ziele zu erreichen.

Umso wichtiger erscheint uns die völkerverbindende Aufgabe von Vereinigungen wie der ÖFV, die wir als eine informierende, erklärende und hinterfragende sehen.
Wir werden dem Rechnung tragen mit einem Vortrag über die französischen „banlieues“ am 24. Februar, mit einer Analyse der politischen Landschaft Frankreichs nach den Regionalwahlen mit Pascal Perrineau am 1. April und mit einem Treffen mit dem Paris-Korrespondenten des „Standard“, Stefan Brändle, am 12. Mai, der uns einen Überblick über die Veränderungen in Frankreich in den letzten 20 Jahren aus wirtschaftlicher, soziologischer und politischer Sicht geben wird.

Wie schon im letzten Jahr planen wir zwei Filmabende und einen Abend, den Isabelle Meyer mit Filmausschnitten dem Regisseur Patrice Leconte widmen wird.
Am 23.Mai wird der Musikologe Thomas Krehahn über den Komponisten Erik Satie referieren. Wahrscheinlich wird dies unsere letzte Veranstaltung im Salon Rouge des Palais Clam Gallas sein, das ja bekanntlich einen neuen Eigentümer bekommt.

So weit in groben Zügen das Programm des ersten Halbjahres, das wir mit 2 Reisen Anfang Juni an die Côte d’Azur abrunden wollen.
Zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr planen wir überdies einen Vortrag über den Panarabismus, insbesondere seine Auswirkungen in Frankreich.

Das abgelaufene Jahr war für die ÖFV ein ungemein erfolgreiches Jahr:
Mit dieser Post finden Sie eine Aufstellung der Veranstaltungen des Jahres 2015. Es waren diesmal 17 Veranstaltungen, die nicht unterschiedlicher hätten sein können.
Sie waren durchgehend sehr gut bis ausgezeichnet besucht.
Höhepunkte waren sicher das Klavierkonzert in der französischen Botschaft und der Vortrag des Schriftstellers Robert Menasse.
Was die Besucherzahl betrifft, so konnten wir bei dem „Chansonabend“ wieder rund 380 Besucher registrieren.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich dringend darauf hinweisen, wie wichtig es ist, dass wir rechtzeitig informiert werden, wenn ein angemeldeter Besucher aus welchen Gründen auch immer die Veranstaltung nicht besuchen kann. Wir haben, so erfreulich es ist, fast bei jeder Veranstaltung eine Warteliste, so dass es zweifellos unfair ist, einen gebuchten Platz nicht zu nützen ohne einem Wartenden die Möglichkeit zu geben, einzuspringen.
Ebenso wichtig ist es natürlich in den Fällen wo wir darum bitten, sich anzumelden, da wir meistens nach der Veranstaltung zu einem Glas Wein und Brötchen bitten, und den Bedarf abschätzen müssen.

Ich darf wieder einmal betonen, dass wir praktisch ohne Sponsoren auskommen und die Mitglieder des Vorstands ihre Zeit und Arbeitskraft unentgeltlich zur Verfügung stellen.

Die Anzahl der Mitglieder ist weiter gestiegen.
Nur damit  steht die Vereinigung dank der Mitgliedsbeiträge auf sehr gesunden finanziellen Beinen.
Wir verstehen das als Aufforderung, an der bestehenden Linie der Vereinigung festzuhalten. Auch die stetig steigende Anzahl der Zugriffe auf die Webseite der Vereinigung scheint uns darin recht zu geben.
Die Anzahl der Chansons, die wir regelmäßig auf der Webseite der Vereinigung (www.oefv.org ) seit Beginn dieser Serviceleistung vorgestellt haben, wird dieses Jahr die 60 übersteigen.

Ich möchte mich auch diesmal bei unseren langjährigen Kooperationspartnern bedanken, sei es die Diplomatische Akademie, die Französische Botschaft und das Französische Kulturinstitut, die Österreichische Volkswirtschaftliche Gesellschaft, die Raiffeisengruppe,  das Institut für Romanistik sowie die Staatsoper.

Als Mitglied erhalten Sie weiterhin alle ÖFV-Einladungen per Post. Wenn Sie sich  zusätzlich auf dem laufenden halten wollen, was die Aktivitäten der Vereinigung betrifft, so bitten wir Sie, sich auch über die Homepage der ÖFV zu informieren.( www.oefv.org ).
Sie finden dort jeden Monat ein Chanson (sei es in akustischer Form oder als Videoausschnitt), von dem ich glaube, dass es sich lohnt, es kennengelernt zu haben.
Als Mitglieder bekommen Sie den Text des Chansons und seine deutsche Übersetzung automatisch per Mail zugesandt. Sollten Sie noch im Nachhinein den einen oder anderen Chansontext nachlesen wollen, dann lassen Sie es uns bitte wissen.

Bitte verständigen Sie uns per mail an info@oefv.org über etwaige Änderungen Ihrer Mail-Adresse oder senden Sie uns Ihre Mail-Adresse, falls Sie von uns noch keine Infos per mail erhalten !

Was die postalische Adresse betrifft weisen wir Sie daraufhin, dass in vielen Fällen die Aussendungen zurückkommen wenn uns die Türnummer nicht mitgeteilt worden ist.
In der Anlage erhalten Sie einen Zahlschein zur Entrichtung des Mitgliedsbeitrags, den wir Sie bitten, unbedingt leserlich auszufüllen und zu unterschreiben, damit wir Ihre Einzahlung korrekt verbuchen können!
Mit diesem Brief erhalten Sie auch bereits die Mitgliedskarte(n).
 
Da wir auf Ihren Beitrag angewiesen sind, um unser Programm zu verwirklichen, bitten wir um baldige Einzahlung. Wir dürfen darauf hinweisen, dass wir trotz des umfangreichen Programms den Jahresmitgliedsbeitrag gleich belassen haben.

Ich hoffe, dass Sie mit der Vereinigung in diesem Jahr viele schöne, spannende und interessante Stunden verbringen werden und wünsche Ihnen ein gutes und bereicherndes Jahr 2016.

 

Dr. Heinz-Christian Sauer

 

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Botschafter Gompertz bei seinem Vortrag zum Thema Afrika

 

10-Jahres-Feier der ÖFV im Palais Eschenbach

 

Botschafterin Plassnik und Botschafter Carré

 

Joanna Arrouas und Begleitung gestalteten den musikalischen Teil

 

Dank an Generalsektretärin Regine Kreuch für ihr Engagement und ihren Einsatz im Namen der ÖFV

 

 

Dominique Meyer und die Opernwelten von Paris und Wien

 

 

ÖFV-Präsident Dr. Sauer mit Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und Dr. Kurt Tiroch (Präsident der Österreichisch-Britischen Gesellschaft)